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06.01.2011
Planungsamt hat Bedenken wegen der Sanierung des Sportplatzes Gruiten
von Klaus Negro
Die Vorteile einer Sportanlage in unmittelbarer Nähe von diversen Schulen, statt fast einen Kilometer entfernt auf einer zugigen Anhöhe, liegen auf der Hand. Die bei sportlichen Aktivitäten entstehende Geräuschkulisse sollte von den Anwohnern als Zeichen einer lebendigen Stadt hingenommen werden, insbesondere, da der Sportplatz dort schon existierte, lange bevor die meisten umliegenden Häuser gebaut wurden. Sollte der „Lärm“ vom Sportplatz (merkwürdigerweise beschwert sich niemand über kontinuierliche Musikberieselung in Supermärkten und Kaufhäusern, über den Lärm des eigenen Pkw und über den selbst erzeugten Lärm beim Rasenmähen, Heckenschneiden, Heimwerken oder Grillen) wirklich ein akzeptables Maß übersteigen, könnte über geeignete Lärmschutzmaßnahmen nachgedacht werden.
Was die städtebauliche Entwicklung angeht, genügt ein Blick auf die demografischen Prognosen, um festzustellen, daß Gruiten keinen Bedarf an weiteren Flächen für die Stadtentwicklung hat. Die Bevölkerungszahlen sind rückläufig, daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Hinzu kommt, daß die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird, also eher weniger Bedarf an Reihen- und/oder Einfamilienhäuschen besteht, sondern an altengerechten Wohnungen, evtl. sogar mit Betreuung – siehe Carpe Diem und Stella Vitalis. Diese wären auf dem Grundstück neben dem Bürgerhaus sehr viel sinnvoller zu errichten - evtl. unter Einbeziehung von Teilen des Bürgerhauses?
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